Erste Hilfe bei Unterzucker oder Überzucker

Durch unzureichende Stoffwechseleinstellung können schwerwiegende Komplikationen auftreten. Dazu gehören die Hypoglykämie (Unterzuckerung), die Hyperglykämie mit Ketoacidose (Überzuckerung) und das hyperosmolare Koma. Diese Komplikationen sind lebensbedrohlich.

Hypoglykämie (Unterzuckerung)

mögliche Anzeichen einer Unterzuckerung:

  • Schweißausbruch ( kalter Schweiß)
  • Zittern
  • Herzklopfen
  • Heißhunger
  • Schwindel
  • Kribbeln in den Lippen
  • Angstgefühle
  • Nervosität
  • Sprachstörungen
  • Sehstörungen
  • Krampanfälle
  • Bewusstlosigkeit

 

Bei den ersten Anzeichen SOFORT 1-2 schnelle BE essen bzw. trinken:

  • Fruchtsaft
  • Traubenzucker 2-4 Täfelchen
  • Cola (keine Cola light)
  • Malzbier


DANN: Blutzucker messen

Wenn BZ- Wert unter 70mg/dl noch zusätzlich 1-2 BE essen (Obst, Joghurt oder Brot). Bei einem BZ-Wert über 100mg/dl, sind keine weiteren Maßnahmen erforderlich. BZ-Werte um 80mg/dl vor einer Mahlzeit sind normale Nüchternwerte und somit kein Grund zur Besorgnis.

 

 

 

Ketoacidose (Überzuckerung)

Anzeichen einer schweren Blutzuckerentgleisung (Überzuckerung) BZ-Werte über 250mg/dl:

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Bauchschmerzen
  • große Müdigkeit
  • Azetongeruch in der Atemluft
  • angestrengte, tiefe Atmung
  • Schläfrigkeit
  • großer Durst
  • Antriebsarmut, Lustlosigkeit
  • Bewusstlosigkeit

 

ACHTUNG LEBENSGEFAHR! Wenn diese Anzeichen auftreten, dann umgehend medizinische Hilfe holen.

 

Ihre Ansprechpartner

Ursula Reul-Hölscher

Diabetesberaterin DDG
Diabetesassistentin DDG

Telefon 0 66 31 | 98-75 20
Telefax 0 66 31 | 98-11 18

u.reul[at]kreiskrankenhaus-alsfeld.de 

 Dr. med. Peter Hien

Facharzt für Innere Medizin, Pneumologie, Geriatrie, Diabetologie und Allergologie

Telefon 0 66 31 | 98-12 17
Telefax 0 66 31 | 98-11 18

p.hien[at]kreiskrankenhaus-alsfeld.de 

 

Eine Übersicht über unsere Angebote und Leistungen können Sie sich auch »hier« herunterladen.

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